Tunnel Punching

Beim Tunnel-Punching geht es nicht um das Dehnen eines bestehenden Stichkanals, sondern um das gezielte Entfernen von Gewebe, um schnell und fachgerecht zu einem Tunnel zu gelangen.

Bei diesem Verfahren wird das Gewebe so entfernt, dass direkt im Anschluss Tunnelschmuck eingesetzt werden kann. Es können hierbei Tunnel mit einem Durchmesser von bis zu 8 mm gepuncht und Tunnelschmuck von bis zu 10 mm eingesetzt werden.

Selbstverständlich besteht auch hier die Möglichkeit einer Oberflächenbetäubung, um den Eingriff so angenehm wie möglich zu gestalten.

Die erste Heilungsphase eines gepunchten Tunnels im Ohrläppchen liegt in der Regel bei 2 bis 4 Wochen und verläuft damit vergleichbar schnell und unkompliziert wie die Heilung eines normalen Ohrlochs.

Tunnel in Knorpelbereichen sind durch Dehnen zwar theoretisch möglich, in der Praxis jedoch nicht sinnvoll umsetzbar. Hier ist das Punchen die einzige wirklich fachgerechte Methode, um einen Tunnel anzulegen.

Darüber hinaus gibt es auch viele klassische Piercings, bei denen das Punchen angewendet werden kann. Der große Vorteil liegt darin, dass sich die Heilungszeiten langsam heilender Piercings oft von mehreren Monaten auf wenige Wochen verkürzen lassen.
Nicht in jedem Fall ist dies innerhalb der normalen Abheilzeit vollständig möglich – durch die Reduktion des Drucks vom Knorpel auf den Schmuck wird die Heilung bei Knorpelpiercings jedoch deutlich begünstigt.

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